Erlebnispfad

Die Geschichte von Beate geht weiter.

Die nächste Sequenz führt sie in eine andere, doch wohl bekannte Welt, in eine Ilussion, die auch ihre Umwelt in einer anderen Situation darstellt.

Sequenz 2

- wird zur Veröffentlichung 2018 vorbereitet

Buch 5:  "Zwischen gestern und morgen"


Kurzbeschreibung

Beate Fuhrmann erwacht in ihrer Illusion aus dem Koma und wird von ihren Erinnerungen, der gegenwärtigen Situation und ihrer Fantasie in ein neues Leben katapultiert.

Während dieser Geschichte versucht sie alles anders zu machen, ihr Sein neu zu gestalten, aber ...

Können wir wirklich frei über unseren Lebensweg verfügen?

Wie würde es in einer Parallelgesellschaft aussehen, wenn jede unsere Entscheidung, jedes Gefühl, ja, gar jeder neue Gedanke eine andere Reaktion auf die scheinbar reale Existenz hat?

Unsere genetischen Veranlagungen, das erworbene Wissen, Interaktion, Manipulation, ... und Kommunikation beeinflussen unsere Entwicklung, Entscheidungen und formen unser Weltbild.

In wieweit verändert es auch unsere persönliche Existenz, unsere Ego, unsere moralischen und ethischen Normen, unsere Menschlichkeit?

Ist die körpereigene Frequenz so dominant, dass wir immer die gleichen Menschen anziehend finden, oder wird dies durch Nahrung, Umweltbelastung und andere Lebensumstände verändert? Vielleicht sind es nur unsere Verhaltensweisen, die andere Reaktionen hervorrufen und wir können den Verlauf der Geschehnisse damit verändern?

Wieder wird sie mehr Fragen in dieser Geschichte finden, als Antworten, Abenteuer zu bestehen haben und versuchen, mit ihrer Gabe, wechselnder Identität, Wissen und der Hilfe von Menschen, die sie liebt, zu überleben. Nichts ist so, wie man es denkt und alles wird anders, als erwartet. Nur manchmal darf man in die Zukunft schauen und den eigenen Weg erkennen.

Sind wir nicht immer auf der Suche nach einem Sinn?


Prolog


Ich bin eines der

Sandkörner im Universum,

aber ein ganz besonderes,

wie jeder andere

Mensch.

Ein bizarres Spiel der Frequenzen ...

Energie.

Mein Respekt gilt dem Universum,

der Natur, dem Leben an sich

und ...

ohne Erwartungen, Reue, Ego ...

einfach aus Liebe.

Verloren in eiskalten Fluten der Tränen ...

Ketten, die mich in die Tiefe ziehen ...

... Träume, Stille, Visionen ...

Deine Hand, die mich hält,

... vor dem Sinken bewahrt und ...

Ketten, die mich fesseln ...

... dein Wissen, Gedanken ...

alles lehrt zu leben ...

Ketten, die mir den Atem nehmen,

... Kraft, die mir fehlt, um mich zu halten ...

entgleiten,

... schwerelos treiben ...

Ketten, die mich in die Tiefe ziehen ...

und ...

das Chaos beherrscht unsere Existenz,

Harmonie unsere Wünsche

und ...

allumfassende Liebe

den Sinn des Lebens.

... ist auch genießen,

leidenschaftlich, zärtlich, ...

mit allen Sinnen, ... , immer,

bei jeder Gelegenheit und jedes kleine Teilchen,

dass uns Glück verheißt,

denn da unser Sein immer Harmonie

und ... anstrebt,

gibt es auch genügend Schatten, ...

Schmerz, ...

und Leid,

die wir durchleben müssen.

Balance, das Zauberwort,

um heil dem ewigen Energiefluss des Lebens folgen zu können.

Leseprobe

1. Mein erster Einsatz.

Etwas nervös und zittrig begleite ich meine neuen Kollegen Andi, Pjotr und Anastasia in das gegenüber liegende Büro. Ob ich das alles noch kann? Was erwarten sie eigentlich von mir? Wissen sie von meinen Fähigkeiten, oder vermuten sie nur? Etwas geübt habe ich ja, dennoch ergreift mich leichte Panik. Zurückhaltung ist wohl die beste Strategie.

Wir werden für einen Fall von Wirtschaftskriminalität abgestellt, sollen die Befragung und Aussagen von verschiedenen Gruppen beurteilen. Ich darf als Beobachter dabei sein. Na gut, dann schau ich eben zu. Einmal sitze ich bei Andi, dann bei Pjotr und schweige einfach, während ich sie und die Befragungen beobachte. Meine Kollegen sind sehr nett, erklären mir ihre Vorgehensweise und ich sehe, dass sie einiges nicht erfassen. Es hat nichts mit Körpersprache zu tun, das beherrschen sie perfekt, aber jeder beobachtet nur einen Teil. Ihnen fehlt die gesamte Übersicht und somit der Blick auf Nebendarsteller und den Hintergrund. Fokus und Weitsicht sollten eine Einheit bilden, was in dieser Fülle an Daten nicht einfach ist, zumal sie ja konkrete Vorgaben haben.

Am Nachmittag sitze ich bei Anastasia und erfahre, wie die Analyse vorgenommen wird. Übrigens ist sie auch Dr. der Psychologie mit Schwerpunkt auf Körpersprache. Die Leute sind alle sehr gebildet und sie interpretiert das Gesehene wirklich perfekt, ich bin regelrecht fasziniert. Von ihr kann ich sicher einiges lernen, denn mit der Interpretation habe ich so meine Schwierigkeiten, irgendwie denke ich immer anders. Sie lacht mich aus, als ich es ihr eingestehe, denn das braucht einiges an Erfahrung. Sie wird mir jedoch gern behilflich sein. Offensichtliche Dinge kann ich dann recht schnell einschätzen und freue mich über jeden Fortschritt. Ich liebe es von intelligenten Menschen zu lernen, es ist eine regelrechte Freude. Hier sitzen Menschen, die ihr Handwerk verstehen und ich bleibe freiwillig viele Stunden länger, denn wer weiß, wann ich wieder so eine Gelegenheit bekomme. Vor allem finde ich es nett, dass sie mir ihr Wissen auch vermitteln wollen, was ja nicht selbstverständlich ist.

Mir ist durchaus bewusst, dass ich bisher Narrenfreiheit hatte. Weder Krystof, noch Gorki verlangten die üblichen Verhaltensnormen von mir. Warum eigentlich? Hatten die Angst ich sage, was ich sehe, oder dass ich Dinge während der Arbeit verheimliche? Wer weiß?

2.

Weiter im Laufschritt und schon am Eingang ruft meine neue Chefin, Beatrice von Eugenius, dass mich jemand zu den Psychos bringen soll. Ein Mann in Uniform begleitet mich in die dritte Etage und stellt mich vor einer Glastür ab.

Na prima!

Ich habe Angst, was erwartet mich da? Es nutzt nichts, ich wollte es so.

Nun, dann geh ich da mal hinein.